von Volker
Durch die Einführung der Hartz IV-Gesetzgebung werden massiv Menschenrecht und Menschenwürde verletzt.
Der vom Staat willkürlich berechnete Regelsatz für das ALG II liegt weit unter der offiziellen Armutsgrenze, was dazu führt, dass für die Betroffenen eine ausreichende Lebensgrundlage zur Erhaltung einer würdigen Existenz nicht mehr gegeben ist.
Sie wird ihnen verweigert.
Selbstbestimmung, freie Entscheidungen, Persönlichkeitsrechte werden unter Zwang sowie der Androhung von Leistungskürzungen, bis hin zur vollständigen Streichung, außer Kraft gesetzt.
Eine gesellschaftliche Ausgrenzung, der Verlust ausreichender medizinischer Versorgung, gesundheitliche Risiken, Wohnungsnot sowie Hunger, prägen das weitere Leben bis zur Altersarmut und sozialer Vereinsamung.
Die Lebenserwartung verringert sich.
Diese fortschreitende Verelendung in unserer deutschen Gesellschaft ist das Ergebnis kalkuliert gewollter Politik und wirtschaflichen, sozialfeindlichen Interessen.
Der Mensch wird entmenschlicht.
CC-Lizenz
4 Kommentare:
HerbertFeuerstein
Wie es umgesetzt wird ist wie immer der einfachste und damit verkehrte Weg. Allerdings gibt es ja wirklich genügend schwarze Schafe die den Sozialstaat betrügen wollen und sich auf Kosten der Allgemeinheit ein angenehmes arbeitsfreies Leben machen wollen. Ich persöhnlich kenne jemand der Wert darauf legt als "Nichtarbeitender" bezeichnet zu werden weil "Arbeitsloser" impliziert daß er auf Arbeitssuche wäre was aber nicht der Fall ist. Da fasst man sich doch am Kopf.
Sie wissen aber schon: in der Bundesrepublik wurde die Sozialhilfe erst 1961 eingeführt - das gab es vorher nicht!
Das entsprechende Urteil, das dazu Voraussetzung war, stammte damals auch nicht vom Verfassugsgericht, sondern vom Bundesverwaltungsgericht.
Jeder Mensch ist immer noch für sich selbst verantwortlich! In vielen Ländern gibt es kein Hartz IV und auch keine Sozialhilfe (z. B. Italien etc.).
Gerade für seine Menschenwürde ist der Mensch primär selbst verantwortlich - die Gesellschaft sollte nur die allgemeinen Lebensrisiken absichern - auf dem niedrigst-möglichen Niveau.
@ Anonym II,
das meinen sie nicht wirklich ernst:
Der einzelne Mensch ist für seine eigene Menschenwürde selbst verantwortlich?
Das erzählen sie mal den Opfern des Nationalsozialismus.
Hartz 4 mit allgemeinen Lebensrisiken zu vergleichen,halte ich für zynisch. Sie haben sicherlich noch nie Hunger leiden müssen.
Und was verstehen sie unter einem niedrigst möglichen Niveau?
Der Vergleich mit anderen Staaten zieht auch nicht. Er ist keine Grundlage für eine allgemeine gesellschaftliche Diskussion.
@ In vielen Ländern gibt es kein Hartz IV und auch keine Sozialhilfe
So etwas kann nur ein "Mensch" schreiben der nicht über den Tellerrand blickt.
In vielen Ländern dieser Erde
wird man auch für ein 'n Appel und 'n Ei umgelegt!
Carjacking, Raub & Mord,
Überfälle, Entführung
Jugendgangs nach US-Vorbild,
Drogenkartelle, oder doch lieber MS 13 oder mara salvatrucha, oder vieleicht Krieg der Kartelle wie in Mexico.
Einige Hauptstädte in Mittelamerika
haben höhere Mordraten als Bağdat.
Brasilien: 150 Morde pro Tag mindestens, ein Mord alle zehn Minuten ;O)
L.A. County
88.000 gewaltverbrechen im jahr 1992 , 29.000 im jahr 2008 Homicide Report: 17 killings last week in L.A. County
Caracas
30 bis 50 Morde pro Wochenende ;O)
Ciudad Juárez in Mexiko, 2008 wurden hier 130 Morde pro 100.000 Bewohner verzeichnet, dahinter folgen Caracas in Venezuela (96 Mordopfer pro 100.000 Menschen) und New Orleans in den USA (95).
Nemmt den Menschen die Würde und Lebensgrundlage,
und Ihr könnt euch einbunkern hinter hohen Mauern mit Stacheldraht, Alarmanlagen.
Anonym möchte gerne in einer Welt ohne Würde leben
vete para caracas !
,Ciudad Juárez, Brasil ;O)
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