von Volker
Es ist noch nicht all zu lange her, als die ersten Atombomben eingesetzt wurden. Das war 1945 in Hiroshima und Nagasaki durch die USA.
Elf Jahre später wurde ich geboren.
Die zerstörerische Kraft dieser Massenvernichtungswaffen reichte uns allerdings nicht aus, wir entwickelten sie weiter und propagierten dies mit Abschreckung und Verteidigung.
Nach 1945 gab es unzählige Kernwaffentests, deren Auswirkungen auf die gesamte Welt in Kauf genommen wurde, mit dem Ziel der optimalen Vernichtung von Menschen.
Ich möchte gar nicht wissen, was sich während meiner Kindheit an radioaktiven Material in meinem Körper abgelagert hatte.
Heute besitzen wir so viele Nuklearwaffen, um mit einem Schlag fast alles Leben dieser Erde auszurotten, sollte es ein paar Irren einfallen, zukünftige Kriege mit Atomwaffen auszutragen.
Sie stehen überall zum Abschuß bereit, eine tägliche Bedrohung der Menschheit, und ich frage mich, wie wir diese Tatsache - einfach so - verdrängen können.
Das wir (USA, Europa) die letzten Kriege auch mit Uranwaffen führten, darüber wird in der Öffentlichkeit geschwiegen.
Die Folgen durch den Einsatz von Uranmunition sind so grausam, dass wir uns die Frage stellen müßten, ob wir die dafür Verantwortlichen noch als Menschen bezeichnen können.
Der Einsatz von Uranmunition scheint auch unsere Bundesregierung als alternativlose Notwendigkeit anzusehen.
Völkermord für politische und wirtschaftliche Ziele.
Frieden, Freiheit und Demokratie als notwendige konsumierbare Lügen für die Bevölkerung.
Die Gefahr eines neuen Weltkriegs ist sichtbar. Eine Gefahr, die wir nicht länger verdrängen dürfen.
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