Hartz IV: Permanente Entwürdigung durch eine pervertierte Politik ++ Menschen werden abgeschrieben, die für ein kapitalistisches System keinen Wert mehr darstellen und in die Armut gezwungen.

17.01.2012

Hartz IV: Eine Handvoll Überleben

von Volker

Wenn es hinten und vorne nicht mehr zum Leben reicht, wird der Mensch krank.
Eine Handvoll Reis für den Tag?
Brot für Deutschland?

Wenn ich erzähle, was ich so alles von meinem Speiseplan streichen muß, ernte ich oft nur ein ungläubiges Kopfschütteln.
Obst, Käse, Butter, Wurst, Fleisch ...

Manchmal reicht es am Ende der Woche gerade noch für Spaghetti mit Tomatensoße. Und sollte am Monatsende kein Euro mehr übrig sein, stehe ich vor einem existenziellen Problem.
Das nennt sich Hunger.

Nebenbei steigen ständig die Preise. Eine Stromnachzahlung von 15 Euro kann ich nicht mehr bezahlen. Dabei hatte ich weniger Strom verbraucht als im Jahr davor.

"Deutschland geht es so gut wie lange nicht". 
Dieser Satz unserer Bundeskanzlerin ist wie ein gemeiner Schlag in die Weichteile.
Das darf sie äußern, ohne an ihrem Zynismus ersticken zu müssen.

Deutschland entwickelt sich zu einem Armenhaus.
Das ist die Realität.

CC-Lizenz

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde es richtig scheisse wie *deutschland* mit seinem volk umgeht. Ich bin deswegen in die schweiz zurück obwohl ich hier keinen job finde - in d schon. Denn auch euren arbeitern gehts schlecht. Ich habe in d weniger verdient mit festanstellung als ich in ch von der sozialhilfe bekomme. Und diese liegt auch mindestens 300fr. unter dem festgelegten schweizer existenzminimum...lieber hier arbeitslos als in d arbeiten, das darf ich als schweizer :-)

Liebe grüsse,
ben0bi

IceMan hat gesagt…

Reiches armes Deutschland
Von Rainer Weigt

Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Amerikas Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.

Quelle: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12204