von Volker
Wie kommt Außenminister Westerwelle dazu, in Libyen den barmherzigen Samariter zu spielen, um dem Land unsere Hilfe für einen Wiederaufbau anzubieten, nachdem die NATO es zerstört hatte?
Dieser Zynismus ist so ekelhaft, dass ich mich dafür als Deutscher schämen müßte.
Ich kann mich nicht daran erinnern, aus Berlin eine eindeutige Ächtung gegen diesen menschenrechtverletzenden Angriffskrieg vernommen zu haben.
Wir waren ebenfalls dabei, wir haben diesen Krieg befürwortet, wie wir auch weitere Kriege befürworten werden.
Krieg, Zerstörung, Wiederaufbau und Gewinne für deutsche Firmen, die sich am Leid der Menschen noch schamlos bereichern dürfen.
Dabei kommt mir der Begriff der "Leichenfledderei" in den Sinn, wie auch der Handel mit Zahngold aus den Konzentrationslagern.
Solche Vergleiche fallen mir dazu ein.
Ich kann es nicht verhindern.
Unser vielgepriesenes Wachstum besteht aus Aufrüstung, Vernichtung sowie aus den daraus erzielten Gewinnen?
Und nebenbei plündern wir Europa aus, zwar ohne militärische Interventionen, aber mit gleichen Absichten.
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3 Kommentare:
wer sich mal übergeben möchte ..:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/westerwelle-will-freund-und-partner-fuer-libyen-sein/6044468.html
ein Text-Auszug:
(..) Deutschland werde Libyen „als Freund und Partner“ zur Seite stehen, (..)
wer verspürt schon Übelkeit ??
nur mal zur Info .. >>
Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten:
1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..
11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
15. Gaddafi startete Das "Great-Man-Made-River-Projekt" (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.
Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.
Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/8852-grausam-war-Gaddafi.html
Werden wir denn nur noch von raffgierigen Hirntoten regiert??
HabedieEhre liebe Leut :-))
und gleich was hintendran, das da möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Deutschland spottet über Westerwelle:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutschland-spottet-ueber-westerwelle/4554730.html#image
Enjoy :-))
vielleicht interessiert das noch wen?:
Textauszug: " Können Sie mir nun die Frage beantworten, ob er ein Diktator oder ein Revolutionsführer war? - »Er war nur der Führer der Revolution, in keiner Weise ein Diktator«, antwortet Djordjevic: »Denn ein Mann, der sich um alles sorgt, und sich von ganzem Herzen das Beste für sein Volk wünscht, kann kein Diktator sein.«
Quelle und vollständiges Interview:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/gerhard-wisnewski/gaddafis-alltag-ein-insider-packt-aus.html;jsessionid=216A7BE9807E84424200CD3CC434BADE
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