von Volker
Wenn ich nach der christlichen Lehre ein Gläubiger wäre, würde ich mich in die nächste Kirche setzen, ein Schläfchen halten, um mich im Traum mit dem alten Mann einmal ernsthaft unterhalten zu können.
"Was hast du dir dabei gedacht, als du uns ein Leben einhauchtest, das wir - kaum auf eigenen Beinen stehend - missachten und uns mit dem Blut deiner KInder schmücken.
Du sagtest uns, wir alle wären Kinder deiner Gnade, die durch Leid den göttlichen Funken zu einem erlösenden Feuer entfachen könnten.
Hast du keine Achtung vor deinen eigenen Kindern, indem du sie in ein Feuer treibst?
"Du sollst nicht töten."
Diese Menschenworte wurden einst in Stein gemeißelt, von Menschenhand erschaffen, um ein Zeichen zu setzen.
Du hattest dieses Gebot nicht ernst genommen, da Kinder keine Gebote fordern dürfen.
Ich frage mich, was du da oben so treibst.
Übertreibe es ncht.
2 Kommentare:
"If God exists, I hope he has a good excuse." Woody Allen
Es ist so praktisch Gott an allem die Schuld zu geben. Haben die Menschen nicht einen eigenen Willen und kommen nicht die Probleme durch die menschlichen Fehlentscheidungen? Für jeden von uns ist es bitter und schmerzhaft zusehen zu müssen, wie Kinder, auch Erwachsene und Tiere verhungern bzw. abgeschlachtet werden, aber wer tut das? Gott oder die Menschen??? Wer hat die Natur kaputt gemacht, wer führt Kriege, wer hält sich nicht an die Liebesgebote???
Was uns fehlt ist der Blick für die Eigenverantwortung in jedem Bereich und wenn wir regelmäßig um Segen für diese Welt und ihre Bewohner bitten würden, würden sich vieles zum Guten verändern. Wenn alle nach der goldenen Regel leben würden, gäbe es keine Not und wenn wir aufhören würden Fleisch von Tieren aus den Schlachthäusern zu esse, gäbe es diese Not nicht und wenn die lieben Menschen nicht so nach Macht und Geld gierig wären, würden sie auch mit weniger zufrieden sein und die unterstützen, die nicht wissen wie sie den Tag überleben sollen und ihre Rechnungen zahlen sollen. Die Verantwortung der Unternehmer würde dahin gehen, seine MitarbeiterInnen angemessen zu entlohnen und ihre Arbeit wertzuschätzen, nicht die Leute zu entlassen, um noch mehr Geld zu scheffeln und die die arbeiten auszubeuten.
Es wäre gescheiter, Gott als Verbündeten einzuladen und sich an Seine Liebesgebote zu halten, wie über ihn zu schimpfen, denn das ist sicher keine Lösung.
Und so wünsche ich euch viel Segen beim Nachdenken und für euer Tun im Sinne der Menschheit!
Vicki
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