Hartz IV: Permanente Entwürdigung durch eine pervertierte Politik ++ Menschen werden abgeschrieben, die für ein kapitalistisches System keinen Wert mehr darstellen und in die Armut gezwungen.


Buch gegen Hartz IV: »Kaltes Land« - Gegen die Verrohung der Bundesrepublik. Für eine humane Demokratie. ISBN: 978-3-942281-24-9 >> Verlagsinformation LAIKA-Verlag

04.02.2012

Energiewende, Fukushima und andere Lügen

von Volker

Es ist ziemlich kalt, der Winter schlägt noch einmal zu, was mich an die drohende Ankündigung meines Stromversorgers (Süwag) erinnert, ab März wieder einmal die Stromkosten zu erhöhen.

"Im Rahmen der Energiewende beschloss der Gesetzgeber zudem die Einführung einer Umlage nach § 19 Netzentgeldverordnung. Diese neue Umlage soll stromintensive Industrien von den Netzkosten entlasten."

Soll heißen:
Der Normalverbraucher wird dazu gezwungen, mit seinem kargen Verdienst als Leiharbeiter und Billiglöhner die Konzerne zu entlasten, um ihre Gewinne zu maximieren.
Wer kommt schon ohne Strom aus?
Ich nenne dies eine üble Erpressung, die von staatlicher Seite noch gefördert wird.

Interessant hierzu ist auch ein Artikel von Karl Weiss zu lesen.

Zeitgleich wird uns verkündet, dass durch die Energiewende tausende Arbeitsplätze vernichtet werden.

Soll heißen:
Wer eine saubere Energiegewinnung fordert, darf sich nicht wundern, wenn er von Hartz IV leben muß.

Aha, Atomkraftgegner treiben die Menschen in die Armut.
Diese ökologischen Schweine.

Werfen wir kurz einen Blick auf Japan.
Fukushima,  - da war doch was ...

Für japanische Atomkraftwerke wurde kürzlich die Note Eins für ihren Sicherheitsstandard vergeben.
In Anbetracht der atomaren Katastrophe, deren Auswirkungen nicht mehr zu kontrollieren sind, betrachte ich solche Aussagen als einen menschenverachtenden Zynismus, der durch nichts mehr zu überbieten ist.

Und wer glaubt, dass ihn dies alles nichts angeht, der irrt.
Fukushima hat uns alle schon erreicht.

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