29.01.2013

Hartz IV-Tagebuch: Volksvermögen Kriegskasse

von Volker

Über die wöchentliche Anstrengung der Regierung, uns eine heile Welt vorzubeten, kann ich mich nur noch köstlich amüsieren.

Dass sich die Meldungen dabei widersprechen, bleibt ein Geheimnis der Statistiker sowie der Medien.
So startet die Wirtschaft und der Verbraucher frohlockend ins neue Jahr, alles bestens, ihr Hansel, »selig sind die Armen im Vertrauen.«

Lasst keine Diskussion darüber aufkommen, dass wir in Zeiten sozialer Verantwortungslosigkeit und Sparverpflichtungen unsere Mitmenschen zu Tafeln schicken, während wir gleichzeitig das Volksvermögen für Kriege und Waffen verpulvern.


Wir nennen dies Verantwortung gegenüber unserer Partner, definieren Verantwortung nach den Richtlinien der Kriegstreiber, Großkonzernen und Banken.

Menschenwürdiges Leben leben zu dürfen versaut das Geschäft, schmälert  die Renditen derer, die mit einem Fingerschnippen Massenentlassungen verordnen, ihre Mitarbeiter in die Arbeitsagenturen treiben, zur späteren Verwendung unter Hartz IV-Bedingungen.

Zwanzig Millionen Dollar an Ersthilfe für einen Krieg in Mali, Milliarden an sonstige Kriegsbeihilfen aus Verpflichtung und Partnertreue, verstecken wir unter den Lügen eines angeblichen Wohlstandes für alle.

Einem Land, das die Fürsorge seiner Soldaten höher bewertet als die Notwendigkeit gerechter Mindestlöhne sowie menschenwürdiger Lebensbedingungen, ...  diesem Land - »Deutschland« genannt - werde ich mich verweigern.

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