16.02.2013

Kleiner Rückblick

von Volker

Nach dem Krieg pachteten meine Eltern einen Garten, den sie Mitte der sechziger Jahre aufgeben mußten. Schweren Herzens zusahen, wie sich Gärten zu Wohnsilos verwandelten.


Der eigene Garten bot uns damals eine ausreichende Grundversorgung. Sie sähten, ernteten, pflegten  Obstbäume, wühlten in der Erde, die uns Nahrung versprach.
Der Keller war eine Fundgrube an Eingemachtem. Hier reifte das Sauerkraut und Schnippelbohnen in Steinguttöpfen, neben gelagerten Äpfeln sowie Kartoffeln.

Man mußte gut über den Winter kommen, bis ab Frühjahr wieder gesät, angepflanzt und geerntet wurde.

Fleisch war etwas Besonderes, gehörte nicht zur alltäglichen Küche. Dafür gab es Köstlichkeiten, die mit ein wenig Zeitaufwandt eine gesunde Ernährung sicherten.

Kartoffelpuffer mit Mutters eingemachten Obst ...

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