14.04.2013

Hartz IV-Tagebuch - tief eingebrannt

von Volker
 

Die Zwangsräumung der Rentnerin aus Berlin lässt mich nicht mehr los.

Irgendwie hat das gesessen, wie ein Tritt in die Weichteile, obwohl wir es nicht mit einem neuen Thema der sozialen Kälte zu tun haben. Nur, dass die Gesellschaft immer mehr vereist, Respekt und Achtung vor dem Leben schon offen von unseren Politikern belächelt werden.


Ja, wer Länder ausplündert und die Welt mit Kriegen überzieht, besitzt keinen Respekt vor dem Leben. Wir werden von einer kranken Elite regiert, die täglich bedrohlicher, gefährlicher agiert, unter dem Schutz eben dieser Elite, mit ihren eigenen Gesetzen und Waffen.


Wer sich dagegen auflehnt, sich diesem System verweigert, läuft Gefahr, sein eigenes Leben nicht mehr selbst bestimmen zu dürfen. Wer diesem System nicht mehr von Nutzen sein kann, wird zwangsgeräumt, aus der Gesellschaft geräumt und verachtet.


Oder auf staatlichen Befehl sanktioniert, ebenfalls eine Zwangsräumung, ausgeführt durch Hartz 4-Anstalten, die man schon mit Konzentrationslager vergleichen könnte. Wenn man nicht so eine Angst davor hätte, die Dinge beim Namen zu nennen ...


Zwangsräumung, - diese Bezeichnung hat sich in den letzten Tagen auf meiner Haut eingebrannt.

Keine Kommentare: