15.06.2013

Nasse Füße

von Volker

Das jährliche Jahrhunderthochwasser macht mich noch blöde.
Alle reden vom »Kampf den Fluten«, reden von Wiederaufbau und sprengen sogar Schiffe in die Luft, um Löcher zu stopfen.

Sieben Milliarden angezählte Soforthilfe (für wen?), Solierhöhung (nur begrenzt) ... dies alles in einem mörderischen Wahlkampf, wo jeder wieder einmal alles besser weiß, besser kann und Verbesserungen verspricht, über die sogar schon Kindergartenzwerge müde lachen.
Finden sie das noch lustig?

Schafft doch den Regen ab, schickt Petrus eine Drohne, ballert ihn von den Wolken, erklärt Mutter Natur den Krieg ... dann bleiben die Füße trocken ... und auch die Flüsse.
Wie soll eine Wasserprivatisierung funktionieren, wenn Wasser unkontrolliert durch die Lande rauschen darf?

Sicherlich auch ein nasses Thema für brüsseler Regulierungstheoretiker. Mit Regelwut lassen sich selbst Naturkatastrophen regeln, man muß es nur mutig zu Papier bringen. Wenn dennoch ein Fluß aus seinem Bette tritt ... Stöpsel ziehen.

Ich frage mich, warum deutsche Werften noch keine Klein-U-Boote mit Einbauküche und Bad anbieten, finanziert über Bausparvertrag und Bank. Allerdings ohne Vorgarten (versteht sich von selbst), dafür mit sechs Quadratmeter Atombunker ... man weiß ja nie, was noch so kommen wird.


Tauchen sie ab, wenn es eng wird.

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