23.06.2013

Regenwald - solange Vorrat reicht

von Volker

Ich bin ganz ruhig ...

Sich über das Wetter Gedanken zu machen, bringt nichts. Es kommt, wie es kommt, und das schon seit einer Ewigkeit.

Eher mache ich mir einen Kopf darüber, wie sich das Weltklima verändert, wenn wir den letzten Regenwald ausgerottet haben, weil uns Fleisch und Autos in Massen wichtiger erscheinen, als die Erhaltung unserer Lebensgrundlage. Das wird nicht gerade lustig werden, aber: nach uns die Sintflut.

Welche Alltagspresse schreibt schon darüber, wieviel Regenwald pro Tag an Schweine verfüttert - oder auf den Autobahnen verbrannt wird. Da muß man schon gezielt suchen, weil es einfach zu grausam ist, wie die Gier nach Vermögen und angeblichen Wohlstand die Welt so langsam - nein, sehr schnell - in einen Wüstenplaneten verwandelt.


Das dürfen wir nicht wirklich wissen, wir kämen ernsthaft ins Grübeln. Also: über die bittere Wahrheit schweigen, sie aus dem Bewußtsein des Bequemlichkeitsmenschen heraushalten. Jedenfalls so lange, bis wir alle begriffen haben, dass wir in selbstmörderischer Absicht in einen Abrund gesprungen sind. Regenwälder lassen sich nicht mehr aufforsten, Flora und Fauna nicht mehr nachzüchten.


Was weg ist, ist weg. Alternativlos ausgerottet.

Möglicherweise bekommen wir es noch geregelt, die Überlebenschancen einiger Auserwählter zu erhöhen und deren Gene mit robusten Rattengene kreuzen. Danach den Rest der Überzähligen in einem atomaren Inferno verdampfen, weil's einfach zu viele sind, die noch überleben wollen.


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