11.10.2013

Hartz IV-Tagebuch - in Angst leben

von Volker

Als Hartz IV-Betroffener lebe ich ständig mit der Angst, meine verbliebene, materielle Grundexistenz zu verlieren.
Selbst eine stabile Psyche erleidet unter solchen dauerhaften Lebensbedingungen Schaden.


Noch gibt es ein zugesagtes, aber klägliches Existenzminnimum (die Bezieher werden allgemein als Sozialschmarotzer angesehen), das mir allerdings jederzeit gekürzt, oder ganz verweigert werden kann. Wohlgemerkt: wir reden hierbei von einer sogenannten Grundsicherung, ein Grundrecht (?), für das ich mich noch beschimpfen lassen muß und gesellschaflich ausgegrenzt werde.

Eine reale und bedrohliche Situation, ohne nennenswerte Lebensperspektive für mich sowie für diejenigen, die durch dieses System als Gefangene verwaltet werden.


Druck, Ächtung, Bestrafung und Angst um das Überleben.

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