29.10.2013

Yankee-Terror

von Volker

Aha.

Ein amerikanischer Botschafter hatte seine Lauscher im Spiel, ließ sie schalten und lauschen, wie es ihm gefiel. Einer muß ja den Deppen spielen, seinen Kopf hinhalten. »Ich bin das Übel, ich bin schuldig ... bestraft mich.«
Was wäre Politik ohne ihre gehorsamen Bauern, die man für das eigene Versagen, für die eigenen Lügen opfern kann, wenn es gerade notwendig erscheint.
Schmeißt ihn raus, verklagt ihn, der unsere Freunde so arg in Misskredit brachte, dass sogar die Kanzlerin an der Treue der Amis zu uns liebenswerten Deutschen zweifelte.
Ein Glück, dass in unserer Regierung starke Männer sitzen, die uns nun den Widerstand lehren möchten, ihre stumpfen Messer wetzen. Seht her, wir lassen uns nicht demütigen, das verträgt kein Rechtstaat, kein Gesetz ... wer sind wir.
Da wird ein Friedrich schon einmal zum Wüterich, ein Gauck zum Moralprediger, und wir sind alle glücklich, wenn man uns wieder einmal an der Nase herumführt.

Nun frage ich mich als unterbelichteter Bürger, warum wir unsere Freiheit irgendwo in der Welt verteidigen sollen, nachdem unser Land besetzt wurde, mit amerikanischen Soldaten, CIA und Atomsprengköpfen.

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