02.02.2014

Hartz IV-Tagebuch: Die Leichtigkeit der Rechtfertigung weiterer Kriege

von Volker

Ursprünglich ein Kommentar von mir, zu »Du sollst nicht töten«, von PeWI auf heut-schon-gedacht.

Es ist erschreckend, mit welcher Leichtigkeit und Verachtung  - gerade in der letzten Zeit nach der Wahl - militärische Einsätze offen eingefordert werden, und es ist mehr als zynisch, wie wir Kriege umschreiben sowie begründen.

Steinmeier droht offen der Ukraine , somit der ukrainischen Bevölkerung.

Von der Leyen vergleicht mit ebensolcher Leichtigkeit  »Töten« mit Arbeit, und alle politisch Verantwortlichen, die einen Amtseid leisteten, das Grundgesetz sowie Menschenrechte zu achten, befürworten Kriege als notwendiges Einmischen, als eine Garantie für weltweiten Frieden.

Was haben wir neuerdings in Mali zu suchen, oder in irgend einem anderen Teil dieser Welt, um wirtschaftliche Interessen und Machtfantasien zu sichern, die nichts anderes hinterlassen als Elend und Tod?

Kein Wort über die Politik der USA, kein Wort über Staaten, die grausamst Menschenrechte missachten, die wir mit einer weiteren Leichtigkeit dulden sollen, weil sie uns Vorteile verschaffen und unsere Waffensysteme einkaufen, um damit Elend und Tod zu verbreiten.

Jedem denkfähigen Menschen müßte langsam bewußt werden, was sich hierbei abzeichnet.

Und: vergessen wir das Grundgesetz, das, wenn es konsequent angewendet würde, die Auflösung der jetzigen Regierung zur Folge haben müßte (?).
Deutsche Politik ist in keiner Weise mehr glaubwürdig. Eine Fasade, ein Lügengebäude, eine Scheinwelt für die Bevölkerung, die überwacht, niedergeknüppelt und teilweise schon in ein soziales Elend getrieben wird. Rassismus und Sozialrassismus wird geschürt und in Deutschland werden wieder Menschen gejagt.

Unsere gepriesenen christlich-demokratischen Werte sind pure Heuchelei derer, die sich anmaßen, Menschen als Kollateralschäden zu bezeichnen, und derer, die duldend dazu schweigen.

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