02.03.2014

Karneval, Verdrängung, Kriege und die zwingende Frage der Verantwortung

von Volker

2002 hatte ich einen erschreckenden Alptraum: Ich bewegte mich in freiem Gelände und sah am Horizont eine Explosion. Danach kam eine riesige Feuerwand auf mich zu und ich wußte, dass ich innerhalb weniger Sekunden zu Tode kommen würde.

Obwohl ich die Sprache der menschlichen Seele kenne, frage ich mich bis heute, ob ich damals eine Vision hatte, somit ein Stück weit in die Zukunft blickte. Ich hoffe nicht und es wäre mir lieber, nicht mehr darüber nachdenken zu müssen.


Die Lage in der Ukraine hat mir diesen Traum wieder vor Augen geführt, die Bilder sind nicht verblasst, und ich fühle die Hilflosigkeit von Menschen, deren Leben und Überleben durch krankhafte Machtspielerei bestimmt wird.

Das macht Angst - eine real begründete Angst.

Nachdem die Olympischen Winterspiele vorbei sind und die Narren sich gerade im Karneval austoben, wächst die Angst vor einem weiteren Krieg und Deutschland könnte wieder einmal in Schutt und Asche versinken. Als »Kollateralschaden«: eine zynische Bezeichnung aus der politischen,- militärischen - und wirtschaflichen Sprache für notwendiges Töten und Massenmord.

Die BILD titelt dazu: »NATO schlägt Alarm - Russland bedroht den Frieden in Europa.«
Es gibt sicherlich genügend Mitmenschen, die solche Propaganda gierig aufsaugen und »Rübe ab« brüllen, die mitlaufen und mitbrüllen, bis sie eines Tages feststellen, dass sie wie eine Scheite Holz gezielt verheizt wurden.

Danach werden sie weiter brüllen:
»Die Verantwortung dafür lag nicht in unseren Händen!«

Keine Kommentare: