02.04.2014

Hartz IV-Tagebuch - geschreddert

von Volker
 

Wie kommt man zu einer anderen Wohnung, die eine Nettomiete von utopischen 230 zugestandenen Euros nicht übersteigen darf, da eine hartzfreudige Politik - wahrscheinlich ohne Kenntnisse der Gegebenheiten im Jahre 2014 - Mieten zu Grunde legt, die vor 30 Jahren (mit gutem Willen) gerade noch realisierbar waren, und heutzutage nicht einmal zur Anmietung einer Werbefläche in guter Lage ausreichen oder für einen Escortservice für Abgeordnete pro Nacht?

Man setzt ein Schreiben auf und hofft auf die wohlwollende Gnade eines Sachbearbeiters im Dienste seiner Herrlichkeit Staat, um seinen Bettelbrief danach als Puzzle an die Wand zu nageln.
Sofern der Bittsteller noch über Wände verfügt, um sie mit Bescheiden zu tapezieren, die ihn täglich darauf hinweisen, dass er seine Existenz wohlwollend in die Kanalisation spülen sollte.

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