19.06.2014

Ein paar Quadratmeter Leben

von Volker

Der Mensch vernichtet seine Umwelt skrupellos und ohne Verstand. Sogar vor seiner eigenen Haustür.


Rasenflächen, Gärten und Vorgärten werden klinisch rein gehalten, am Leben gehindert. Kräuter, Wildblumen und Insekten als Feinde betrachtet. Wir bewaffnen uns mit Giften, erfreuen uns an dieser herbeigeführten Leblosigkeit, wundern uns allerdings darüber, dass wir immer seltener einen Schmetterling, einen Käfer, eine Eidechse zu Gesicht bekommen.
Sind wir davon abgekommen, die Vielfalt und Lebendigkeit des Lebens als ein hohes Gut anzusehen, als eine geschenkte Bereicherung für unser eigenes Leben?
Dazu noch kostenlos.

Hier und da gibt es noch Flächen, kleine Paradiese, auf denen ich geballtes, kraftvolles Leben bewundern, und mit Lust diesen ungehinderten Reichtum gierig in mich aufsaugen kann. Es sind Orte, die ich erst suchen muß, in der Hoffnung, dass sie mir erhalten bleiben.



Ungepflegte Gärten ...

















... verwildert und ein Dorn im Auge des Nachbarn.

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