01.07.2014

Sterbehilfe

Wer stirbst schon gerne alleine.

Um unsere Soldaten in ihrem mutigen Auftrag zu unterstützen, müsse das Bundesheer nicht nur menschlicher gestaltet werden, sondern benötige - gerade an der Front - Schutz, Beistand sowie die markigen Sprüche eines Seelsorgers.


Wenn man sich die Entwicklung militärischer Tötungstechniken in den letzten einhundert Jahren ansieht, wird klar, dass wir uns immer weiter von einer friedlichen Welt entfernen.
Wer für eine friedliche Welt eintritt, benötigt keine Waffen. Mit dieser Klarheit scheint die menschliche Intelligenz allerdings überfordert zu sein.

Faktisch gesehen befinden wir uns in einem Weltkrieg, den unsere Spitzenpolitiker dazu noch bejubeln und rechtfertigen. Sie sitzen in Berlin, spielen Krieg, abgeschottet und bestens versorgt. Sie reden von der Notwendigkeit militärischer Einsätze, von nicht vermeidbaren Kollaterialschäden (sie meinen damit Menschen), befürworten Drohneneinsätze, und sprechen gleichzeitig über Friedenssicherung, Humanität, Menschenrechte und Demokratie.

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