06.09.2014

Massenverbraucherhaltung im Freihandel

Es gibt Situationen, in denen ich mich zu einem gewaltbereiten Zwangskonsumenten verwandeln könnte, wenn ich wieder einmal zu spüren bekomme, wie mich Wegelagerer und sonstige Kriminelle ausbluten lassen möchten, da Konzerne stetig nach steigenden Umsätzen brüllen, mich gezielt als eurospuckenden Idioten behandeln. Die kennen kein Gewissen (nicht marktkonform) und heimtükisch sind sie allemal.
Einer Produktlinie ein neues Label zu verpassen und gleichzeitig den Verkaufspreis zu doppeln, nenne ich eine marktwirtschaftliche Schweinerei, die sich nur ein kapitalistisches Arschloch ausdenken kann. Wer sich darüber aufregt, womöglich mit der werbenden Konkurrenz liebäugelt, darf sich früher oder später der Tatsache beugen, dass er dort ebenfalls als schlachtreife Mastgans angesehen wird.
Sollte ich mich endgültig als Konsument verabschieden, weil meine Zahlungsunfähigkeit dies zwingend erfordert, wird man mich dazu noch zur Verantwortung ziehen und zur Kasse bitten, da ich die Frechheit besitze, einen verarmten Konsumenten zu simulieren, um die Macht der Reichen zu brechen, um sie in bittere Armut zu zwingen.

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