09.11.2014

Das existenzminimumgerechte 1 Euro-Menü

3–4 geschnittene Karotten;
1 Tasse Rote Linsen;
Wasser (nach Gespür, etwas suppig halten);
1 Teelöffel Bio-Gemüsebrühe;
1 Klecks Tomatenmark;
45 Minuten köcheln lassen.



Der 1 Euro-Jobber, sollte er sich einer Zwangsarbeit erfreuen dürfen, erwirtschaftet immerhin locker 120 Euro im Monat, vorausgesetzt: er ist willig einen 6 Stunden-Tag abzusklaven.

Abzüglich einiger Ausgaben für notwendigen Nahrungsbedarf (30 Euro/Monat), müsste er durchaus in der Lage sein – vorausdenkend – 90 Euro pro Monat anzusparen, was ihm innerhalb von 6 Monaten einen satten Gewinn von 540 Euro (anrechnungs- und steuerfrei) beschert!, um gegen drohende Sanktionen gewappnet zu sein.

Nach Abzug aller Fix- und Notkosten aus dem Regelsatz sowie einer angemessenen-artgerechten-sozialverträglichen Lebensweise, sollte das Existenzminimum weiterhin peinlichst überprüft werden.

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