17.11.2014

Entsetzliche Zukunftsperspektive

Wir Menschen leben und denken nicht mehr, wir werden gedacht, wir werden gelebt.
Eine entsetzliche Vorstellung an die Zukunft, mit der wir in der Gegenwart schon lange konfrontiert werden.

Lebensbausteine als Lebensvorgaben. Dazu eine allmächtige Kontrolle, die einem einmaligen Individuum, seiner selbst, seines Willens beraubt, es zu einem leblosen Objekt – einem Werkstück –  mutieren lässt.
Wie erleben wir diese Welt in einigen Jahrzehnten (sollten wir überleben), oder: wie leben wir in dieser zukünftigen Welt, wenn schon heute, in dieser Sekunde, unter Grausamkeit, mit Umnenschlichkeit, Leben zerstört, unsere einmaligen Lebensgrundlagen vernichtet werden?

Die Verbrechen gegen jegliche Menschenachtung, diese verantwortungslose Zerstörungswut gegen ein lebenhervorbringendes Gebilde namens »Erde«, diese - geradezu krankhafte - Verliebtheit zu atomaren Selbstmörderfantasien, die Missachtung allen Ursprungs ...

Ich weiß, ist harter Tobak. Immerhin sehen wir uns noch dazu in der Lage, über unser eigenes Leben und Weiterbestehen selbst entscheiden zu können (?), obwohl uns dieser Wahnsinn täglich die Garotte spüren lässt.

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