05.01.2015

Hartz IV-Tagebuch – wiederkäuen und ausspucken

Wenn ein Bildzeitungsversteher und traditioneller Schwarzbraunwähler einem Sozialschmarotzer einmal so richtig auf die Fresse hauen möchte, gilt dies – im Sinne von: »Ich sorge nun für Ordnung...« – als  demokratische Bürgerpflicht des selbsternannten Richters, zur Wahrung des öffentlich deutschen Interesses.
Gehen sie mal arbeiten!

Zum Glück trage ich keinen unaussprechlichen Nachnamen mit mir herum; der finale Todesstoß kann noch nicht ausreichend begründet werden.
Aber, immerhin konnte man das Arschloch schon überführen, als ein schmarotzendes Individuum, das sich nicht einmal dafür schämt, aussortierte Lebensmittel bei einer Tafel zu schnorren.
Das gehört sich nicht. Da muß man eingreifen, handeln und auf die Fresse schlagen dürfen. Dafür zahlt der Versteher schließlich seine Steuern, die es zu schützen gilt, da er sehr genau weiß, wer sein Land am Ende in den Ruin treiben wird.

Das kann man sogar nachlesen, in kleinen Häppchen verdauen und wiederkäuen.

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