15.01.2015

Nachrichtendienst der Reichsfrauenführung zur Fremdarbeiterfrage 1939

Nachrichtendienst der Reichsfrauenführung
Sonderdienst


8. Jahrgang – Folge 14
Berlin, Ende Nov. 1939



Ein Auszug daraus:

Der Einsatz von fremdvölkischen Arbeitern bringt zwangsläufig die Gefahren der Rassenmischung mit sich. Sie machen sich dort verstärkt bemerkbar, wo die Fremdarbeiter ohne Frauen und Mädchen ihres Heimatlandes bei uns zum Einsatz gelangen.

Der Stellvertreter des Führers hat am 19. Oktober 1939 einen Erlaß herausgegeben, nach dem jedem Hoheitsträger in Zusammenarbeit mit der RG-Frauenschaft und dem BDM zur Pflicht gemacht wird, dafür zu sorgen, daß nicht durch einen würdelosen Verkehr unserer Frauen und Mädchen mit den Fremdarbeitern die Ehre und das Ansehen unseres Volkes verletzt wird.

Bei der erzieherischen Arbeit sind folgende Gründe anzuführen:

1. Die Gefahr der Rassenmischung
Wenn auch nicht jedem einzelnen Fremdarbeiter seine rassische Andersartigkeit angesehen werden kann, so stammen sie insgesamt doch aus Völkern, die eine wesentlich andere rassische Zusammensetzung als das deutsche Volk haben. Daher ist damit zu rechnen, daß Kinder von Fremdarbeitern und deutschen Frauen eine »rassische Verschlechterung« für uns bedeuten, die nicht tragbar ist.

2. Verschlechterung der völkischen Erbsubstanz
Da die Fremdarbeiter im Durchschnitt (die italienischen müssen hiervon ausgenommen werden) nicht aus hochwertigen Vertretern ihres Volkes bestehen, kommt zu der rassischen Gefährdung noch die der Verschlechterung der Erbsubstanz. Die Wanderarbeiter rekrutieren sich vorwiegend aus Menschen, die in der Heimat keine Arbeit fanden. Je hochwertiger ein Mensch ist, je leichter, je minderwertiger, je schwerer wird er Arbeit bekommen. Kein Volk wird seine besten Kräfte an andere Völker abgeben. So ist es erklärlich, daß unerwünschte, asoziale und minderwertige Anlagen bei den Fremdarbeitern zahlreicher vorhanden sind als im Durchschnitt ihres Volkes.

Wir haben aber kein Interesse daran,  die minderwertigen Erbanlagen anderer Völker in uns aufzunehmen. In Deutschland sorgt seit 1933 das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses für die allmähliche Ausmerzung der medizinisch kranken Erbanlagen; es ist unsere Pflicht, die Vermehrung der rassisch oder charakterlich minderwertigen Anlagen ebenfalls zu unterbinden.

Quelle: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abt 483 Nr. 11222



Anmerkung:
Ohne weiteren Kommentar meinerseits.
Gepostet 2015 – zur Erinnerung und Mahnung. 

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