23.03.2015

Hartz IV-Tagebuch – ein Garten auf der Fensterbank

Erstes Keimen nach zwei Tagen.
Am vierten Tag kann geerntet werden.























Vor einigen Jahren besorgte ich mir ein dreistöckiges System (zeitlich versetzt anziehen) für Keimsaaten, um meine Ernährung zu ergänzen, die sich unter Hartz IV-Bedingungen nur mit erheblichen Einschränkungen noch als gesund oder wertvoll bezeichnen lässt.
Lebensmittel der untersten Preisklasse kann man beim Discounter bekommen. Ob sie allerdings – auf Dauer gesehen – zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können, bleibt fraglich, und Einkäufe in einem Bioladen scheitern schon an den notwendigen finanziellen Voraussetzungen im Armutsvollzug.

Keimlinge und Sprossen sind nicht nur sehr schmackhaft und vitaminreich, sie lassen sich in wenigen Tagen problemlos ernten, bereichern jede Mahlzeit, sei es ein Salat, eine Suppe, einen Quark, oder einfach nur ein Butterbrot.

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