30.03.2015

Sinkflug zu Asphalt – das Drama eines Radlers ohne Stahlhelm

Als Fahrradpilot befinde ich mich ständig am Rande eines Nervenzusammenbruchs, im panischen Kampf gegen eine PS-Leitkultur, die mich als potentiellen Selbstmörder betrachtet, der seinen Depressionen ein baldiges Ende bereiten möchte, zugedieselt vom Sattel kippt und eine gewaltige, mediale Blechlawine auslöst.

Zwei Fast-Unfälle innerhalb einer Woche.
Nein, ich reiste in keinem Flugzeug, um irgendwo gemütlich abzuhängen, mit netten Menschen zu plaudern, die mich als willkommender Tourist – zu jeder Gelegenheit – ohne Skrupel feinsäuberlich nach allen Regeln abzocken würden.


Ich war lediglich mit dem Rad unterwegs. Immerhin eine umweltfreundliche Alternative gegenüber Lärm und Gestank. Dazu friedlich ein Liedchen pfeifen, wenn auch schräge, aber immerhin nicht bedrohend.

Wußten Sie schon, dass sich ein System-Querulant – aus reiner Gehässigkeit heraus –  den Hintern abstrampelt, weil er Steuerabgaben hasst, seine Mitmenschen möglichst schonen möchte, Rechtsfahrer verachtet, dabei provozierend links fährt? Oder auf dem Bürgersteig, weil er sich auf der Straße in einer kriegsähnlichen Situation befindet, durch LKW-Reifen sowie allgemeiner Hektik alternativlos zerbröselt würde.

Wer auf einem Fahrrad unterwegs ist – ohne Blackbox, ohne Satellitenhelm – sollte sich vorsorglich über eine Risikoversicherung absichern, und: entlich auch Steuer abdrücken! Wegen den anfallenden Kosten, wenn man den Dreck noch von der Straße kehren muß.



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