17.10.2015

Kampf dem Terror

Der Bindfaden wollte sich einfach nicht durch das jämmerliche Nadelöhr quetschen lassen, nicht einmal dann, als auf meine flehenden Bitten lästerliche Flüche folgten, die jeden Kirchenmann in den Wahnsinn getrieben hätten.
Meine Nerven versagten unter der Anspannung, in diesem gnadenlosen Kampf nicht kläglich unterliegen zu müssen, mir meinen Stolz nicht brechen zu lassen, da ich mich nun mal als Herrscher aller Dinge meines Haushalts ansehe.
Nach Stunden ergebnisloser Diplomatie entschloss ich mich – nein: ich wurde geradezu gezwungen! – eine härtere Gangart einzulegen, drohte der aufständischen Nähnadel mit einem Vergeltungsschlag sowie nachfolgender Folter vor ihrer Hinrichtung durch eine Beißzange.

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