29.11.2015

Einhundert Jahre bis zum Ende?

Warum schreibe ich das?. Ich schreibe dies im Bewußtsein, dass dieser einst üppige Planet in absehbar kurzer Zeit Evolutionsgeschichte sein wird.
Was sich in langen Zeiträumen entwickeln konnte, mit einer Perfektion, die man zurecht – im Rahmen unserer wohl eher dürftigen Intelligenz – als einzigartig empfinden sollte, was uns als Geschenk zu Füßen gelegt wurde, auf dessen Grundlage der Mensch sich erst entwickeln konnte, dies zerstören wir mit einer Verachtung, die nur Menschen hervorbringen.

Planet Erde schrumpft täglich in Größenordnungen, die uns in einhundert Jahren (meine Zeitrechnung) auf einem kümmerlich, gährenden Scheißhaufen (sorry für diese Ausdrucksweise) dahin vegetieren lassen werden.
Ich bemühe mich schon lange, die Todessehnsüchte der Menschen zu verstehen, kratze allerdings nur an der sichtbaren Oberfläche, was mir einerseits den Blick auf die Wahrheit verunmöglicht, mich andererseits davor bewahrt, die Wahrheit im Wahnsinn zu finden.

Nüchtern betrachtet, befinden wir uns in einem endlosen Krieg gegen jegliche Vernunft.

Kommentare:

Charlie hat gesagt…

@ Volker: "Nüchtern betrachtet, befinden wir uns in einem endlosen Krieg gegen jegliche Vernunft."

Diesem Befund ist nichts hinzuzufügen - auch wenn er "unnüchtern" ebenso gilt.

frei-blog hat gesagt…

@Charlie,
ich komme noch dahinter, was Du damit meinst.
:-)