04.11.2015

Hartz IV-Rentnertagebuch – ohne Sanktionen auskommen?

Was mir nach amtlicher Feststellung meiner unangemessenen Arbeitsmarktverträglichkeit für den Bereich ehrenamtlicher Zwangslöhner (einträgliches Verleihprinzip) freudigerweise gänzlich versagt wird, sind all die vergangenen, netten und aufmunternden Zwangstermine mit ihren ergebnislosen Fünfminutengesprächen über meine fragwürdige Bereitschaft, mich hier und da in einer Dummdödel-Maßnahme (wir basteln Bewerbungsschreiben) wieder auf geschliffenen Trab bringen zu lassen (raus aus der Hängematte, hinein in's Leben!), oder für einen Stundeneuro (kommunaler Bedarf) den sozialverträglichen Deppen abzugeben, oder – unterwürfigst schleimend – als Dauerpraktikant seine Leistungsbereitschaft, dazu noch entgeldlos, einem staatlich subventionierten Möchtegern-Arbeitgeber zu spenden, der einen bedrohlichen Arbeitsvertrag (möglichst leistungsgerecht bezahlt?) als obszönen Witz betrachtet.

Aus mit förderlichem Fordern. Sehr deprimierend, wenn die Jobcenter-Post mir keinerlei Drohbriefe mehr zukommen lässt.
Ich sollte allerdings nicht den Tag vor dem Abend loben –

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