20.12.2015

Abstract Expressionism – Piano Sonata

Volker Wulle

















Gemalt mit Ludwig van Beethoven, Piano Sonata in F Minor, Op.57.

Kommentare:

Charlie hat gesagt…

Ich bin ja ein ziemlicher Laie in Sachen Malerei ... aber dieses Bild, Volker, finde ich sehr gelungen - auch wenn ich persönlich es weder abstrakt noch expressionistisch finde oder mit Beethoven in Verbindung bringe.

Vielen Dank für's Teilen!

Liebe Grüße!

frei-blog hat gesagt…

@Charlie,
danke.
Ich hörte beim Malen Beethoven und die Musik beinflußte meine Hände, das Bild floss sozusagen aus der Musik heraus. Deshalb auch der Titel.
Abstrakter Expressionismus (ursprünglich aus den USA, vierziger Jahre) kommt schon hin, da ich ebenso aus dem Bauch herausmale, weder Perfektion, noch reale Darstellungen anstrebe. Was die Landschaftsbilder betrifft, wüßte ich momentan auch keine andere Bezeichnung.
Ich habe vor zwanzig Monaten erst angefangen zu malen und mich mit jedem Bild weiterentwickeln können. Die ersten, zögerlichen Versuche hatte ich vor einigen Wochen entsorgt.
Gruß-
Volker

Charlie hat gesagt…

Nur mal so, aus einem Laienmund ins Unreine geschrieben: Wenn ich mir eine natürliche Landschaft vorstelle, in der ein Gleichgewicht zwischen dem "Oben" und "Unten" besteht (was ausdrücklich nicht esoterisch gemeint ist), dann sähe sie wohl so ähnlich aus wie in diesem Bild. Die kompositorische Ausgewogenheit macht es aus. Gleichwohl ist das utopisch und unrealistisch, denn unsere Welt sieht ja vollkommen anders aus.

Vielleicht kann es ein Denkanstoß sein, zukünftig etwas weniger Harmonie, dafür aber mehr Radikalität zu wagen? Ich weiß, dass es anmaßend ist, so etwas zu schreiben ... aber wann hat man schon die Gelegenheit, einem Maler solche Worte zu widmen? :-) Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel.

Es ist immer die Frage, was dargestellt werden soll: Der Traum, die Vision, die Realität oder gar die Perversion der Realität ...? - Dein Bild ist aus meiner Sicht eine wundervolle Vision dessen, was sein könnte, die mit unserer furchtbaren Welt aber leider (!) nichts zu tun hat. Für mich trägt es den Titel "Es könnte ...", und das "aber" ist unausgesprochen dabei.

Höre bloß nicht auf mit dem Malen - ich wünschte, ich hätte Dein Talent!

Liebe Grüße!

frei-blog hat gesagt…

@Charlie,
die Harmonie entspringt aus der Radikalität, die – so hoffe ich – hier und da unterschwellig sichtbar wird, nicht unausgesprochen bleibt. Hättest Du sonst dazu einen Kommentar hinterlassen?
"Es könnte so sein..." Danke für Deine eigene Interpretation aus dem Bild und Deine Sichtweise dazu.
Sollte ich mit dem Malen wieder aufhören, was leider absehbar ist, wird es daran liegen, dass meine Grundsicherung es nicht mehr zulassen wird.

Dieser Strick knotet sich schon langsam und unaufhaltsam um meinen Hals.
Ein einziges Bild verkaufen zu können, um weiterhin malen zu können, dies ist grundsichernd zu verrechnen.

Was danach noch übrig bleibt –.

Liebe Grüße