24.12.2015

Persönliche Weihnachtsbotschaft
















Wilkommen in der Welt der Freuden.
Lehnen Sie sich entspannt zurück und lauschen Sie den Klängen aller Tränen aus menschlichem Leid.


Das fast vergangene Jahr brutalster Menschenverachtung hat mir viel abverlangt, mich in eine Fassungslosigkeit getrieben, in der sich mein noch vorhandener Glaube an Vernunft und Menschlichkeit bitter auf dem Boden einer alles zerstörenden Realität wiederfand.
Der Irrsinn menschlichen Handelns frisst sich unaufhaltsam durch diese Welt, vernichtet und verachtet, treibt uns in eine Zukunft menschlicher Bedeutungslosigkeit.

Neben der täglichen Zerstörung unserer überlebenswichtigen Umweltbedingungen führen wir einen weiteren Weltkrieg, einen Krieg machtbesessenen Reichtums gegen Bevölkerungen, bereit, mit atomaren Massenvernichtungswaffen die Welt als lebenspendenden Planeten in ein Krematorium zu verwandeln.

Menschen flüchten vor Kriegen, Menschen sterben durch waffenproduzierende Konzerne und einer bereitwilligen Tötungsmaschinerie, die – ich betone es – Menschen mordet.

Es gibt kein Recht zum Töten.

Menschen flüchten vor Kriegen, ersaufen jämmerlich im Mittelmeer, werden dazu noch als Kriegsflüchtlinge angefeindet, verfolgt, gedemütigt und weiterhin ihres Lebens bedroht. Hier bei uns, mitten in Deutschland, durch deutsche Staatsbürger, die vor Notunterkünften aufmarschieren, Brände legen und bereit sind (?) zu morden.

Leider lese ich des öfteren auf Blogs, dass man tausende Pegida-Marschierer und ihre Ängste (vor was bitte?) verstehen sollte, sie nur ihren Unwillen (gegen wen?) demonstrieren, Menschen wie du und ich, denen der Vorwurf erspart bleiben sollte, sich an Asylbewerber auszutoben, weil sie zuvor nicht in der Lage oder bereit waren, ihren Protest an die eigene Regierung zu richten, die sich einen Dreck darum schert, ihre Bevölkerung verarmen zu lassen, sie längst zu einer bedeutungslosen Masse erklärte.

Vor einiger Zeit waren es noch die Langzeitarbeitslosen, auf denen wütend herumgetrampelt wurde, die nicht essen sollten, die man entwürdigen konnte, sie als Schmarotzer beschimpfte, als unnützen Kostenfaktor abstempelte –.

Heute tobt man sich an Kriegsflüchtlingen aus, an traumatisierte Opfer westlicher Kriegspolitik, Männer, Frauen, Kinder, die unsere feine, erstrebenswerte Kultur zum Untergang muslimen werden.

Danke, das war es auch schon.
Willkommen im Jahre 2016.


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