15.12.2015

Was geht in Bad Camberg ab?

Wenn ich das nur wüßte –.

Dreihundert Meter maroder Bürgersteig, unüberwindbare Hürde für Gehhilfen und rollende Stühle, zugeparkt und vergessen.
Gehhilfe und Rollstuhl bewegen sich frei auf der Straße, immerhin eine Bundesstraße, darauf bedacht, nicht von einem Monster-LKW auf den städtischen Friedhof geschleudert zu werden.

Wer dies unbeschadet meistert, bekommt einhundert Überlebenspunkte (gibt's im Bürgerbüro) für die Nutzung weiterer zweihundert Meter Lauffläche, die sich auf den ersten Blick als gefahrlos anbietet, wenn Gehhilfe und Rollstuhl locker über Mülltonnen springen könnten.
Können sie aber nicht –.

Zu dumm, meine Kommune pfeift aus dem letzten Loch, Gehhilfe sowie Rollstuhl sollten bitte Krater meiden, oder ehrenamtlich Bürgersteige sanieren, notfalls einfach zu Hause bleiben.

Wollen sie aber nicht, kämpfen sich mutig durch weitere hunderte Meter Kraterlandschaft, hüpfen quietschvergnügt zwischen LKWs herum – dazu noch ohne Helm und Kennzeichen.

Bad Camberg benötigt zwingend eine Umgehung für Gehhilfen und Rollstühle.
Mein Bürgermeister möchte noch einmal gewählt werden, mein Magistrat rollt schon lange auf Gehhilfen herum, meine hessische Landesregierung baut mit Fraport Start- und Landebahnen für Gehhilfen und Rollstühle.




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