20.01.2016

RAF – Comeback des Terrors

Herr Raf, Sie als Überlebender längst eingemotteter Terrortage, ein deutsches Urgestein der Böswilligkeit – was treibt Sie gerade jetzt aus Ihrer sicheren Deckung heraus. Ein angeborener Killerinstinkt, Konkurrenzdenken oder pure Langeweile?

Ihr habt ja keinen Blassen davon, unter welchen Bedingungen ein Armutsterrorist sein armseliges Dasein bestreiten muß, nicht einmal einen Hartz-Antrag darf ich stellen, lebe wie ein Karnickel unter Wölfen, sehne mich schon lange nach sozialer Teilhabe und einem altbackenen Gnadenbrot. Wenn ich dazu noch verhöhnt werde, mir ansehen muß, dass täglich Kohle spazieren gefahren wird, erwacht widerständliche Kreativität zu neuem Leben, Protest sowie ziviler Ungehorsam. Nebenbei bemerkt ...  aus gewissen Kreisen ... Sie ahnen schon ... wurde mir gesteckt, dass, sollte ich einen kitzligen Job erledigen, ich mich meiner alten Tage in Südamerika erfreuen dürfte.

Laufen Sie bitte nicht gleich weg, stellen Sie einen Antrag auf Asyl, mit aufstockender Hilfe grundgesicherter Exterroristen –

Nach Stammheim folgten Jobcenter, die jeden Deutschneger frühzeitig erkalten lassen, sollte er sich bereitwillig seinem Henkerstrick beugen. So pervers kann nicht einmal eine RAF sein.


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