11.02.2016

Hartz IV-Tagebuch: Kurzer Rückblick – eine Sachbearbeiterin übt Machtanspruch.

Nennen wir es Menschenschinderei.

Ein Termin zur Klärung meiner beruflichen Situation, eine halbjährliche Zwangsvorladung, mit der Nötigung, einen weiteren Eingliederungsvertrag zu unterzeichnen, ein sinnloses Fünf-Minuten-Gespräch zwecks Förderung meines Leistungswillens.

Bevor sich mein Betreuer (Langzeitarbeitslose bedürfen strikter, staatlicher Betreuung und Anleitung!, da nachweislich behindert) seinem nächsten Kunden widmen konnte, überzog ich mein zugestandenes Zeitkontigent aufgrund einer zwingend finanziellen Auskunft, da ich nun schon einmal hier sei.

Herr T. kontaktierte telefonisch eine Kollegin der Leistungsabteilung, bat sie, mir wegen einer dringenden Frage kurz behilflich zu sein, und teilte mir sichtlich verstört mit, dass ich diesbezüglich einen weiteren Termin vereinbaren sollte.

Schwer zu verstehen, allerdings gängige Praxis einer Menschenverwaltungsbehörde, in der Mitarbeiter schon vor anderen Mitarbeitern resignieren müssen.

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