20.03.2016

Idomeni – willkommen in der zivilisierten Welt.

Ich las: ein Großteil aller vorhandenen Notunterkünften in Deutschland würden leer stehen.

Wir lesen dazu, dass in Idomeni tausende Kriegsopfer mit ihren Kindern unter meschenverachtenden Bedingungen buchstäblich in ihrem eigenen Dreck festsitzen, mit der Hoffnung, in unserer zivilisierten Gesellschaft nicht als Kriegs-Abfälle entwürdigt zu werden, auf den Abfallhalden unserer eigens geführten Kriege Menschenwürde nicht weiterhin in den Dreck getreten wird.

Bedarf es hierbei noch einer einzigen Diskussion darüber, ob unsere Gesellschaft grundsätzlich dazu bereit wäre, das Überleben von schätzungsweise 5.000 Kindern zu ermöglichen – und ja: es dazu noch finanzieren zu müssen?


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