30.04.2016

AfD – Fraukes Hass und Wählerstimmen.

Eine demokratisch orientierte AfD möchte das Rad der Zeit zurückdrehen und religiöses Leben aus der Öffentlichkeit verbannen, die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit für alle widerrufen, jedenfalls für Muslime, die in eigenen Kirchen den Untergang des Abendlandes herbeibeten werden. Klar, sie beten zwar, beten aber falschherum –

Ist uns doch wohl bekannt. Jedenfalls haben meine Eltern solch bedrohliches Gedankengut miterleben müssen, meine Mutter traf sich nicht mehr mit anderen zum Gedankenaustausch, weil die Nazis ihre Feinde selbst in christlichen Kirchen suchten. Man hatte Angst.
Heute, mit sechzig Lebensjahren, befällt mich immer mehr die Angst vor einer politisch- und gesellschaftlichen Rückkehr zu einer faschistischen Denkweise. Und dies aus gutem Grund.

Noch vor zwanzig Jahren hätte ich diese Entwicklung in Deutschland nicht für möglich gehalten, aus der Naivität eines gutgläubig gestrickten Menschen heraus, der nach angeblicher Beendigung des Kalten Krieges aufatmete und an die Vernunft politischen Handelns glaubte. Ich glaubte sogar an eine Grüne Partei, die anfänglich für Veränderungen stand, danach im politischen Sumpf bestimmender Machtinteressen versank, Kriege befürwortete sowie die Verarmungspolitik in Deutschland verantwortlich mitbestimmte.

Zurück zur AfD, eine rasante Entwicklung innerhalb kurzer Zeit, einhergehend mit Pegida, in deren Reihen rechtsradikale Gewalttäter ein Forum finden, gegen Kriegsflüchtlinge mobil machen, sie verhetzen und deren Notunterkünfte abbrennen. Die Bereitschaft zum offenen Volksfaschismus lässt sich an den Wahlergebnissen der AfD sehr wohl begründen.

Erschrecken Sie nicht –

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