04.04.2016

Aus dem Krieg in den Krieg –

– oder in weitere Lager, hauptsache weg von unseren Grenzen, weit weg, wir wollen die Hilflosen nicht mehr sehen, schnell vergessen, das, was wir angerichtet haben, wir wollen einen starken Staat, der schützend alles niederknüppelt, was uns nicht passt.

Wir sehen zu, wie Macht sich gibt, wenn Macht gefordert wird, wie Menschen durch Mächte zerrieben und gehandelt werden, wie jegliche Achtung im Dreck der Politik versinkt, die es dazu noch wagt, über Demokratie und Menschenrechte zu sprechen.

Was uns gerade einholt ist Verachtung, ein Aussondern der Überflüssigen, bedeutet nichts anderes, als die nahe Zukunft unseres Landes, das gestern zu einem Trümmerfeld gebomt wurde und schrie: »Nie wieder Krieg, es lebe die Demokratie!«

Fürchtet euch.
Fürchtet euch davor, als Überflüssige angesehen und verfolgt zu werden, fürchtet euch davor, wenn es wieder heißt: »Ihr seid nicht mehr geduldet, macht euch weit weit weg –«

Völlig unnötig, hierbei einen Übergang zur Realität zu versuchen, deren Politik auf einen brutalen gesellschaftlichen Krieg ausgerichtet ist, indem armutsfinanzierte Soldaten hinter ihren Schreibtischen über Leben und Überleben entscheiden.
Völlig unnötig, hierbei noch einen Übergang zur Realität eines sichtlich verarmten Europas zu versuchen, zur Vollstrecker-Union hochbezahlter Leistungsträger, die Kinder hungern lassen, um Kriege zu finanzieren.

Es gruselt mir, wenn sich Hände zum Gruß erheben –

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