23.05.2016

Hartz IV-Tagebuch – der alte Mann. Teil 2.

Der letzte Absatz im ersten Teil ist ein Wunschgedanke, ein frustiernder Versuch von verantwortlichem Handeln, das schon lange in zynischer Deutung als Sozialromantik verspottet wurde, während eine Fachelite über Menschenrecht und Menschenwürde bestimmt, Ausführung sowie Überwachung ihren Buchhaltern überlässt, die selbst im Müll herumwühlen, wenn auch unter den schützenden Händen staatlicher Fürsorge.

Der alte Mann wird weiterhin in Papierkörben wühlen, an frühen Vormittagen, mit verschlossenem Mund, indem sich seine Schreie versuchen zu verstecken.

Was schreibe ich hier mit haltloser Polemik noch weiterhin herum.

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