19.05.2016

Verspätete Einsichten über Lügenpolitik.

In der Nacht gelangte ich träumerisch zur Weisheit:wir werden rundherum getäuscht, verkauft, als leblose Steine unter politschem Asphalt vergraben.
Kaum ein Lebensbereich, der davon noch verschont bleibt, wenn ich den Verschwörungsträumen nächtlicher Hinweise noch folgen mag.

Dass ich erst im Alter zu dieser endgültigen Erkenntnis gelangte, liegt wohl eher am zunehmenden Gefühl sinnloser Veränderungshoffnungen, die sich mehr und mehr in abverlangter Resignation aufzulösen scheinen.
Man mag es als ein Aufgeben ansehen, als Unterwerfung, sogar als ein Akzeptieren menschenverachtender Bestrebungen, als Gleichgültigkeit oder Mittäterschaft – ich nenne es freiheraus: eine Analyse sechszigjähriger Lebenserfahrung, Stück um Stück zueinandergefügt, bestehend aus schmerzlichen Wahrheiten, Hoffnungen und Lügen, die meine einstige Sichtweise  allesbestimmender Vernunft bis in ihre Grundfeste erschüttert.

»Du sollst nicht töten«.
Botschaften – in Stein gemeißelt – verblassen im Weltgefüge versteinerter Wahrnehmungen, bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen.

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