16.07.2016

Aufstand im Urlaubsland Türkei – was nun, Majestät Erdo?

Samstagmorgen im Sonnenaufgang.
Das Kreuz des Südens zieht sich empört zurück. Seine Majestät betritt ein Badehaus, reinigt sich unter  Jubelklängen singender Untertanen.
Man reiche ihm ein Handtuch, damit er seine Blöße bedecken kann, ein nackter Diktator wirkt zu entblößend gewöhnlich.
Gekicher vom Minarett, ein Gebetsrufer schraubt die Bässe hoch. Raki benötigt das Land –

»Erst einmal frühstücken, danach das Land säubern. Wenn ich alle aufgehängt habe, die gegen mich anstinken wollen, kehrt Ruhe in den Scheißladen zurück, und danach mit Volldampf immer geradeaus, bis mich der gerechte Zorn trifft. Bis dahin: Haltet die Ohren steif, ihr Penner, wir feiern später in geselliger Runde.«

Sonstige Stimmen.
 

»Und das auch noch in den Sommerferien, ticken die noch klar?«
(Burnout Schülerin; 3. Klasse)

»Demokratische Grüße, wir schaffen auch noch ...  och...«

(Angelika I.)

»An jedem neuen Tag werde ich ein Apfelbäumchen predigen ... halte durch, du kleiner Verrecker.«

(Anonymus; Schloss Bellevue)

»Brauchst Du mehr Peacemaker? Ich schick Dir schießwütige Polizisten ... unsere Truppen sind eh schon überfordert ... mit all den Russennegern«
(US-Präsident; Peacemaker und gehobelte Friedenstaube)

»Bei uns gibt's sowas nicht ... in der Bundeswehr wird nicht mehr gekifft ... die hat klaren Aufrag, wenn auch noch unterbemittelt ... «

(v.d.L.; Mutter aller Lanzknechte in Arbeit)

»Echt geputscht und Putsch versaut? Haben die ihre Hausaufgaben nicht gemacht?«
(Wolfgang S.; Oberputscher)
 












Lieber Herr Erdoğan, halten Sie bitte ihre Hände unter der Bettdecke der EU.

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