09.11.2016

Bettlakenwechsel im Weißen Haus.

Ist was passiert?
Ach ja, die US-Wahl mit schrillen Typen kam zum Abschluß – Mlliardenvermögen gebiert einen neuen Präsidenten.
Überall bricht Panik aus, selbst bei Radio hr1, wo eine Redakteurin über ihre elfjährige Tochter sprach, die beim Anblick des Wahlergebnisses in Tränen ausbrach, ein Traumaexperte infolge zu Worte kam, HörerInnen mit hausbackenen Tips zwecks Bewältigung des Ereignisses erfreute, ein ausgiebiger Spaziergang könnte ebenso hilfreich sein wie ein Gepräch unter Gleichgeschockten, faselte sogar über Napoleon im Vergleich zu Trump.
Die Börse reagiert wie immer schnell und empfindlich, irgendwas fällt, anderes steigt auf, Stimmen aus Brüssel, ein Hilfeschrei aus der Nato, einige Schwallköpfe Experten folgten, wieder einmal befragt, da wichtig.

»Unabhängig von Werten, Orientierungen oder politischer Einfälltigkeiten biete ich Drump von Amerika weiterhin unsere engste Zusammenarbeit an – wir werden auch diesen Stiefel ohne Flecken blanklecken.«
(Angelika Merkel; mutmaßlich neue Bundeskanzlerin in guter Hoffnung)

»Und wir müssen uns auch heute sagen, selbst wenn es schmerzt: rüsten, einfallen, abknallen.«
(von der Leyen; Soldatenmutter)

»Eine emotionale Wahl der Abgehängten, faktisch nicht lösbar...«
(Schulz, Martin; Sozialdemokrat) 

»Ich sehe grundlegenden Veränderungen westlicher Abendlandpolitik mit Freuden entgegen.«
(Beatrix von Storch; Klapperstörchin der AfD)

Warten wir's ab, was Donald uns zukünftig zu bieten gedenkt – zwei atomare Eier in der Hose oder gar einen Weltfrieden.


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