16.11.2016

Göttliches aus der Esoküche – Gehirntraining nach Anleitung.

Gönnen Sie sich ein wenig Entspannung, schalten Sie Ihren mörderischen Alltag ab, füllen Sie die innere Leere Ihres Ichs mit Verheißungen esoterisch-aufbereiteter Nahrungsaufnahme, atmen Sie ruhig und tief in eine Plastiktüte (für Kinder nicht geeignet), singen sie Ihre frohe Botschaft in die Herzen der Menschen (beispielsweise aus dem Küchenfenster).

Vorsicht sei auch hier geboten: Denken Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit zuerst darüber nach (Hausaltar aufbauen), mit welchen schrägen Göttern Sie sich anlegen möchten (Kerze und Räucherstab anzünden; Profis zünden ein Tütchen an), bevor Sie ungeahnte Kräfte heraufbeschwören, die sich schmatzend auf jede verarme Seele stürzen möchten.

Für Einsteiger.

Positives Beispiel:
»Ich bin ein Teil im Nichts des Ganzen.«

Sehr zu empfehlen, da göttlich. Ein einfaches zielgerichtetes Mantra, das sich auch ohne herumzuckender Tanzbewegung stressfrei dahinbeten lässt – ein wahrlich täglicher Begleiter auf steinigen Wegen zur Erleuchtung.

Negatives Beispiel:
»Ich bin ein Teil des Ganzen ... Butter, Eier und viel Speck, zaubern jede Depri weg.«

Keineswegs zu empfehlen. Hierbei verlassen Sie Ihren Pfad göttlichen Ansinnens unter egoistischer Eigenbedürfnishudelei, denken weltvergessend an geschmackintensives Sattsein. Spirituelle Erfahrungen könnten Ihnen kopfschüttelnd verwehrt werden (kosmischer Stinkefinger), verschwinden womöglich in der Weite drohender Magenverstimmungen.
Bitte kein waghalsiges Experiment ohne ein Tütchen Natron!

Oh Schmerz, ich habe gelesen.

Kommentare:

promenadenmischung hat gesagt…

Oh je! – da hat mal wieder jemand nicht ins Weltbild des Volker W. gepasst.
Das sowas lebt …

Charlie hat gesagt…

Du hast Dir den Kokolores allen Ernstes komplett durchgelesen? ;-) Ich bewundere Menschen mit stählernen Nerven ja sehr ... :-)

frei-blog hat gesagt…

@Charlie,
klar. Muß ich doch, sonst wird wieder behauptet, ich würde in's Blaue fantasieren. Gut,ein stählernes Nervengerüst ist dabei schon angesagt, hatte aber danach – ich schwör's – einige Lachfalten mehr im Gesicht.
Nebenbei warte ich geduldig darauf, als Starstinker ausgezeichnet zu werden. Eule, also der Revoluzzer aus der Bierdose, wurde ja unlängst schon als Starkommentator gesegnet, von rr höchstpersönlich. Und sollte sich Bettenröcke noch eifriger in's Zeug legen (ich bezeichne sie für mich schon als "Haferschleimsüppchen"), schmückt sie sich demnächst mit einem Lorbeerkranz, und mir bleibt die Dornenkrone.
Dass rr mein kreatives Hirn geradezu beflügelt, ja das finde ich voll lustig.
:-)

promenadenmischung hat gesagt…

»Ich bin ein Teil des Ganzen ... Butter, Eier und viel Speck, zaubern jede Depri weg.«


»Ich bin geil beim Tanzen … Butter, Eier und viel Schmer, zaubern Herzinfarkte her.«


Da hat er eben leider Recht – der Mensch ist gut, die Welt ist schlecht
(secht Ol Brecht)

promenadenmischung hat gesagt…

Missy Porridge, das Bettröckchen ergießt sich über HdS.
Ertränkt alles in ihrem Haferschleim. Meine Güte, ist sie u.U.
eine Zwillingsschwester von Claudia der Rothen-Grünen?
So kommt sie nämlich rüber. Wanna vomit guys? Dann lest Euch
mal ihr Gedücht über die Hemmburger Älpfüllharmonie durch.
Der ist nix peinlich ;-)