06.12.2016

Bundesverfassungsgericht – alle Hände voll zu tun haben.

Mit welchen Kleinigkeiten das Bundesverfassungsgericht sich ständig befassen muß, man glaubt es nicht – die armen Hüter unter Hüten.

Im tristen Verfassungsalltag stehen schon mal Atomkonzerne vor den Toren des Rechts, jammern über Enteignung, Verluste und no future, Betrug und Abzocke.
Scheiß Fukushima, scheiß Atomphobien, scheiß Staat (!privatisieren!) – und alles wegen verrottete Atommeiler, die noch länger Kohle abstrahlen könnten. Es ist zum Weinen.

Neunzehn Milliarden als Ausgangsbasis für kommende Forderungen an den Steuerzahler (er lebe hoch), der krummbuckelnd so gar nichts mehr versteht was oben abläuft. Dauerfrust und Zwangsjacke, Herr und Knecht, oben und unten. Danke, wir haben begriffen –

Mit welchen Unmöglichkeiten das BVG sich dazu noch herumplagen sollte, man glaubt es nicht:
Da kommt ein Sozialrichter angelatscht, reicht eine begründete Klage ein (nichts Aufregendes), bat lediglich um eine Beurteilung der Menschenwürde unter Sanktionsbedingungen nach SGB II.

Abgelehnt.

Da ekelt es mich schon.

1 Kommentar:

promendadenmischung hat gesagt…

Wo wird die meiste Kohle verbrannt? In Kohlekraftwerken – nein:
in Atomkraftwerken, und zwar in Form von de facto Schutzgelderpressung ;-)