05.12.2016

Hartz IV-Tagebuch – die Bedrohung der Agenda Obdachlos 2010.

Die Zahl der Obdachlosen ist seit Einführung Hartz IV drastisch gestiegen. Man kann dies nachlesen, sogar in regelmäßigen Zeitabständen, solange diese nicht hinzunehmende (?) Tatsache überhaupt noch von den Medien als wichtig erachtet wird – Randnotizen.

Nach den offiziellen Zahlen nach Statistik oder statistischer Schätzung (335.000 in 2016) sollte sich jeder von uns die Frage nach dem warum stellen, und weshalb diese erbärmlichen Zustände von Politik und Gesellschaft nicht nur ignoriert, sondern geradezu herbeigeführt werden. Ich vermute, dass hierbei die sogenannte Dunkelziffer weitaus höher liegt.

»Die BAG prognostizierte bis 2018 einen Zuwachs auf 536.000 wohnungslose Menschen.« (Quelle: Deutschlandfunk)

Eine geschätzte Prognose für die nächsten zwei Jahre.
Rechnen wir diese Prognose auf zehn Jahren hoch, wird es wohl sehr eng werden mit der als allgemeingültig zu akzeptierenden Darstellung politischer Verdummungspropaganda für achtzig Millionen Bundesbürger.
Achtzig Millionen Menschen,  – uns geht es gut und immer besser – die sich heute schon mit einem schleichenden Armutsrisiko auseinandersetzen müssen, in zehn Jahren möglicherweise als sozialer Abfall zu statistischer Aufmerksamkeit gelangen, als unfähige Verlierer weiterhin politisch missbraucht- als gesellschaftlich Gestrandete vertrieben werden.

Es gibt kein Recht auf Wohnraum. Es gibt ebenso kein Recht auf soziale Rücksichtnahme sowie auch kein Recht auf ein menschenwürdiges Leben.

1 Kommentar:

promenadenmischung hat gesagt…

Umgerechnet auf US-Verhältnisse, ist da noch Raum nach tief unten möglich:
wenn die Horrorvorstellungen der transatlantischen Pakte umgesetzt werden,
hätten wir es mit 7-8 Mio. Obdachlosen hier zu tun …