15.12.2016

Ministerin Nahles gestrichenes Berichtsheft.

»Frau Nahles, Armutsbericht hin und her – warum soviel Gedöns darüber?«

»Ich weiß es nicht. Normalerweise interessiert dies kein Schwein, ist aber schon witzig festzustellen, mit welcher Konsequenz wir Politik betreiben. Nachdem ich von fremden Mächten inspiriert wurde – ein Cyberangriff aus Weitweg –, nicht nur an gewisse Befindlichkeiten zu denken, auch einmal nach unten zu sehen – nicht zu glauben was dort herumwuselt –, wurde ich erst richtig heiß darauf und stürzte mich mit Mut auf dies leidige Thema, das gerade vor der Weihnachtszeit blähendes Unbehagen hervorbringen könnte, weil hier und da – ich bitte Sie – ein Hungerbauch nach Nahrung brüllt. Versteckte Armut, genau, gefakte Armut ohne Fakten. Sich damit noch befassen zu müssen ist völlig idiotisch, die Nahles hat ja sonst nix zu tun, bin ja nur Ministerin, warum auch immer... Weitaus interressanter finde ich meinen Reichtumsbericht »Elitepower pur«, sicherlich eine waghalsige Provokation in Richtung Unterdeppen, allerdings auch ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es so nicht weitergehen kann ... ich meine, wenn wir alle Kräfte bündeln, bleiben Suppenküchen bis 2022 finanzierbar, darüber hinaus überprüfen wir die Stapelfähigkeit armutsabweisender Wohncontainer nach DIN-Norm 2010. Danach lösen wir auch die Rentnerfrage und gut ist...

Kommentare:

Charlie hat gesagt…

Stuttmann hat das Nahles-Monstrum wie gewohnt trefflich karikiert. Zu diesem asozialen Schröder-Klon fällt mir schon lange nichts mehr ein ...

frei-blog hat gesagt…

@Charlie,
die Karikatur möchte ich als verharmlosend bezeichnen, da der Bettler noch aufrecht sitzen- und seine Bettlerhände ausstrecken kann.
:-)

promenadenmischung hat gesagt…

Da haste recht, lieber Frei-Blogger: der Eifeler Bauerntrampel ist noch viel
zu gut weggekommen. Seelisch ist die ne großbäuerliche Hoferbin – habenhabenhaben
wollen und die kleinen Leutz sind nur Arbeitsviehzeugs. Und wenn se nich mehr können:
wech damit ;-)