04.01.2017

Winterkorns Früchte.

»Herr Winterkorn, dreitausendeinhundert Hühner am Tag, wird Ihnen dabei nicht übel?«

»Keineswegs. Ich ernte nur, was anderer mühsam... anders formuliert: Ständig brüllt das Kleinneidertum nach gerechter Verteilung, und wenn mal gerecht verteilt wird, beschwert es sich darüber, dass diejenigen, die sich täglich um Wohlstand für alle sorgen, die sich ihre Ärsche aufreißen, dass faule Socken aus Chefetagen Malocherblut saufen ... davon wird es mir wirklich übel. Dümmliches Geschwätz des kleinen Mannes, in meinen Kreisen auch Pisser genannt, der sich später, wenn er seine 1 Euro-Rente absahnen darf, weiterhin beklagt und trotzig nach Abfällen verlangt ... dabei dreht sich mir der Magen herum, wenn sich Menschen ohne Rückgrat wie Ratten verhalten...«

»... eine ansehnliche Stundenrente ...«

»Kommen sie mir nicht mit der Mindestlohnfrage ... völlig abgedrehte Forderungen, die keiner mehr bezahlen kann ... Parasitenbefall, davon bekomme ich Ausschlag ... sehen sie hier, ein Schmarotzerpickel ... schon vergessen, wer den Laden Deutschland zusammenhält, damit morgen die Rente noch sicher ist?... jedenfalls meine ... nun bin ich hungrig ...«

»Was darf ich ihnen anbieten?«

»Das volle Programm, nur keine Suppenküche für arme Leut. Da wird mir übel ...«

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