04.03.2017

Erdogan spielt Fußball im Verein.

Recep ruhte gemächlich auf einem handgewebten Teppich, gewebt von einhundert inhaftierten Jungfrauen Journalisten aus Erdoganland, landete mit einer zirkusreifen Luftnummer im Sturzflug auf dem Bolzplatz eines deutsch-türkischen Kickervereins, zog dabei genüßlich an glühender Wasserpfeife.
Süßlicher Duft aus eigenem Anbau legte sich einschläfernd über die Einhundert-Seelen-Gemeinde seiner Wahl, auf deren Rathausdach ein Bürgermeisterlein an geölt-rostiger Schrotflinte herumhantierte, den Notstand über ein längst vergessenes Lautsprechersystem ausrief: »Verdunkelt euch...«

Währenddessen wurde ein Trainer der türkischen G-Jugend zu einem klärenden Gespräch eingeladen, man wisse, dass das letzte Spiel getürkt wurde, und man wisse ebenfalls, dass der Schiedsrichter, also der Sohn vom Dönersepp, eine gedoppelte Bürgerschaft besitze, weder deutsch noch türkisch sei, sonder eine Mischung aus allem.

In Berlin liefen Drähte heiß, ein Pressesprecher bedauerte, man sei nicht in der Lage einem mutmaßlichen Irren den Flugschein zu entziehen. Sicherlich sei es merkwürdig, mit einem fliegenden Teppich unsere Flugsicherung auszutricksen, aber und überhaupt, sollten wir locker bleiben; Recep befinde sich im Urlaub.

Gibt ja noch Flugschreiber...


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