02.03.2017

Heute zu Gast: Walter Krämer spricht über Armutsgläubigkeit.

Herr Krämer, als Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik beurteilen Sie die Armutsstatistik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes aus einem anderen Blickwinkel heraus. Was geht ab im Meisterstaat; sterben die Deutschen langsam aus?

Dummes Gewäsche. Wer über Armut in Deutschland redet, ist ein gottverdammter Faker, verbiegt die Realität freudigen Sattseins zu einen mutwillig-herbeigeführten, monströsen Knotengebilde, das sich – je nach Meinung sozialromantischer Perverslinge – in Unterschichtskreisen herumtreibt, auf der Suche nach masochistisch-begabten Opfern, bei Bedarf sogar Kinder fressen würde. Gott behüte uns vor solch schmutziger Fantasiebereitschaft kranker Wohlfahrtsprediger. Fragen Sie Schulzmartin wie es läuft und weiterlaufen wird... eine Hand voll Reis – na und? Macht bekanntlich auch satt...

Herr Krämer, sechzehn Prozent Armut erscheinen Ihnen als zu gering für einen kritischen Blick auf die Zukunft unseres Landes?


Sind Sie etwa verarmt? Ich nicht. Möchte nicht wissen und schon gar nicht ernsthaft darüber nachdenken, warum sich in den Köpfen ungebildeter Halbaffen Psychosen verfestigen, die Ordnung des Seins, oder auch eines Nichtseins, klagend in Frage stellen, ständig nach der Mutterbrust brüllen. Die sind doch alle krank. Oder? Man muß denen auch mal ihren Strom abstellen können und sie im Winter züchtigen, damit das Ding, das Sie unbekümmert Armut nennen, wieder zu klarem Verstand zurückfindet. Als Akademiker, gesegnet mit dem scharfen Verstand des Überblickers, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich, also wir,  schon länger darüber nachdenken, wie sich aggressive Armutsviren gezielt bekämpfen lassen. Ein einziger Blick auf die Geschichte experimentierfreudiger Wissenschaftler unseres Landes genügt schon, um ...

Herr Krämer, an dieser Stelle müssen wir leider abbrechen, da...

... klar, man könnte dies wohl falsch verstehen. Aber, um es nochmals zu verdeutlichen ... wer unter Armutsfantasien leidet, dem sollte auch geholfen werden. Ein waghalsiger Blick auf die Geschichte vergangener...


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